Checkliste Bestandteile einer Website: Welche Inhalte benötigt meine Internetseite und wie baue ich meine Webseite auf?

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Zu einer der vielen Herausforderungen von Unternehmern und Marketern zählt die Webpräsenz. Die Fragen „Was muss eine Website enthalten?“ und damit die benötigten Bestandteile einer Website kann im Detail nur jeder für sein eigenes Business entscheiden. Dieser Artikel liefert dir Anregungen und ein Grundgerüst für dein individuelles Konzept.

Um die Bestandteile einer Website herauszufinden muss man darüber nachdenken, welche Informationen der User sehen möchte oder benötigt. Soll die Website neue Kunden*innen erzielen darf man sich nicht nur selber darstellen, sondern muss auf die Bedürfnisse der Kunden*innen eingehen.

Grob zusammengefasst sollte jede Website mindestens die folgenden Fragen beantworten:

  • Welche Produkte oder Leistungen werden angeboten?
  • Was macht das Unternehmen besonders? Wofür steht die Firma? Wo ist das Business regional angesiedelt?
  • Ist die nötige Expertise vorhanden? Wissen die, was sie tun?
  • Wer ist mein Ansprechpartner und wie kann ich diesen erreichen?
  • Sucht das Unternehmen aktuell neue Mitarbeiter?

 

Die Startseite: Wie soll eine gute Homepage aufgebaut sein?

Häufig sehen Nutzer*innen die Startseite – auch Homepage genannt – als erstes. Hier musst du also überzeugen, damit der*die User*in nicht wieder abspringt und eine Seite verlässt.

Neben dem visuellen Eindruck mit Produktfotos, Teambildern und Emotionsbildern bieten sich folgende Elemente und Module für deine Startpage an:

  • eine aussagekräftige Headline (Slogan oder Überschrift)
  • eine Kurzeinleitung zu deinen Leistungen oder Produkten,
  • der*die Ansprechpartner*in für deine Kunden*innen mit Kontakt und Webformular (optimal mit Anfahrt)
  • aussagekräftige Statements oder ein Logo-Slider von deinen Kunden*innen als Referenzen/Testimonial oder ein Portfolio deiner erfolgreichen Projekte,
  • der Mehrwert deiner Firma für deine Kunden*innen (die Vorteile und Alleinstellungsmerkmal deines Unternehmens),
  • ein Solider mit Logos von Partnern*innen, Bekanntheitsträgern*innen oder Auszeichnungen
  • eine Vorschau deiner neusten Blogartikel und
  • Newsletter-Anmeldung / Link zu Social Media.

Auf der Startseite kannst du einige Themen auch nur anteasern und auf weiterführende Informationen verlinken. Somit führst du den Nutzer durch deine Website.

 

Die Inhaltsseiten: Welche Informationen werden benötigt?

Präsentiere deine Leistungen oder Produkte

Als eigenen Navigationspunkt kannst du deine Leistungen oder Produkte präsentieren. Da man sich unter der Bezeichnung „Leistung/Produkt“ nicht immer etwas vorstellen kann, sollte man hier schon konkreter werden.

Ein*e Metallbauer*in könnte diese Seite „Metallbau“ nennen. Wenn viele Informationen untergebracht werden sollen, lohnt sich ein Submenu. Beispielsweise für Geländer, Zäune, Treppen usw. Der Vorteil dieser Unterseiten ist neben der Suchmaschinenoptimierung eine hohe Nutzerfreundlichkeit. Dank einer guten Struktur finden die User schnell die relevanten Informationen. Auf der Oberseite „Metallbau“ können die Unterseiten mit Bild und kurzem Text verlinkt werden.

Wenn du Produkte direkt online verkaufen möchtest, benötigst du einen Onlineshop. Neben einer Übersichtsseite mit Filtermöglichkeiten und einzelnen Produktseiten erweiterst du deine Website damit um Wunschliste, Mein Konto, Warenkorb, Kasse, Bestellvorgang mit Kunden*innen-Daten und Zahlung sowie Informationen zu Lieferung, Zahlungsbedingungen und dem Widerrufsrecht.

 

Das Unternehmen vorstellen

Wenn die Konkurrenz hoch ist und Kunden gewonnen werden wollen, muss man mehr präsentieren als nur sein Angebot. Deine potenziellen Kunden*innen und Käufer*innen möchten erfahren, warum ein deine Firma gibt, für welche Werte du einstehst, was dich von der Konkurrenz unterscheidet, welche Vorteile du bietest, wer du und dein Team seid.

Achtung! In Zeiten von Fachkräftemangel lohnt es sich, eine professionelle Karriereseite mit offenen Jobs und ausführlichen Beschreibungen zu erstellen. Allein deswegen ist ein gut, sein sympathisches Team und überzeugende Werte vorzustellen.

 

Die Kontaktseite: jederzeit greifbar

Sobald der*die Nutzer*in sich entscheidet, mit dir Kontakt aufnehmen zu wollen, sollte es sich möglichst gestalten. D.h. neben einigen Webformularen auf verschiedenen Seiten ist ein Icon in der Navigation (oder mitlaufend am Seitenrand) mit Verlinkung zu einer Kontaktseite wichtig.

Diese Kontaktseite sollte verschiedene Möglichkeiten bereithalten, damit der*die User*in sich entscheiden kann. Möchte er*sie ein Formular ausfüllen oder direkt eine Mail schreiben? Oder hat er*sie ein dringendes Anliegen und möchte sofort telefonieren bzw. bei Social Media kurz chatten? Hat er*sie die Möglichkeit, bei dir im Geschäft oder Büro direkt ohne Termin und Vorankündigung vorbei zu kommen?

Nicht vergessen: deine Öffnungszeiten helfen deinem Lead einzuschätzen, wann er*sie mit einer Antwort rechnen kann und ob sich ein Anruf gerade lohnt.

 

Weiterführende Infos

Um regelmäßig neue Informationen mit deinen Nutzern zu teilen, bietet sich als Bestandteil einer Website ein Blog an. Hier kannst du selber entscheiden, zu welchen Themen du informieren willst. Über Kategorien kannst du beispielsweise Firmeninternes und Artikel zu Leistungszweigen voneinander trennen. Teils kann diese dynamische Funktion als Teil der Website ohne zusätzliche Blogübersicht integriert werden.

Ein FAQ bietet sich an, wenn du häufig dieselben Fragen beantworten musst und du dir und deinen Kunden diese Zeit sparen möchtest. Neben organisatorischen und kaufmännischen kannst du ebenso inhaltliche Fragen aufnehmen, was zusätzliche SEO-Punkte einbringt.

 

Rechtlich konform & abgesichert

Für eine seriöse und abmahnsichere Website darfst du dein Impressum, den Datenschutzhinweis und deine AGB nicht vergessen. Frage hier im Zweifel lieber eine*n Rechtsanwalt*anwältin oder Datenschutz-Spezialisten, um unnötige Kosten zu vermeiden.

 

 

Weitere Informationen zu den Leistungen von Grafika Design findest du hier: (WordPress-) Webdesign

 


 

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